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Pressemeldungen


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Datenschutzrecht


Zu einer Zeitenwende kommt es nächstes Jahr im Datenschutzrecht. Die Änderungen betreffen grundsätzlich alle Unternehmen, die in der EU tätig sind und erfordern eine rechtzeitige und sorgfältige Vorbereitung, um bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Regeln am 25.5.2018 einen rechtskonformen Zustand herzustellen. Angesichts der dann geltenden extrem hohen Strafandrohungen bei Datenschutzverstößen, die bis zu 20 Mio. EUR oder 4% des Jahresumsatzes reichen, und der grundsätzlichen Ausrichtung des Gesetzes, nämlich mehr Eigenverantwortung von Unternehmen zu fordern, ist es für jedes Unternehmen spätestens jetzt höchste Zeit, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Implementierung durchzuführen. Wegen des bevorstehenden Systemwechsels ist es gerade in der Vorbereitungsphase vor Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Bestimmungen ratsam externe Beratung in Anspruch zu nehmen.

Wir werden auch im Jahr 2018 an der Diskussion als Ihre Interessensvertretung aktiv teilnehmen, wobei auf die Gesetzesvorhaben einer neuen Regierung mit Spannung gewartet werden darf. Auch kommendes Jahr werden wir wieder Akzente zur Information und Förderung bei Neugründungen von Gesellschaften setzen.



 
Managed Futures im aktuellen Kapitalmarktumfeld
Fondsmanager vor neuen Herausforderungen

Die Turbulenzen auf dem Kapitalmarkt zwingen auch Fondsmanager, ihre Strategien anzupassen, um Managed Futures fit für neue Herausforderungen zu machen, um so den Anlegern einen effizienten Portfolioschutz zu liefern. Der Einfluss der Computer wächst.

Die Evolution der Märkte macht auch bei prominenten Fondsmanagern nicht halt. Weil ein Teil ihrer etablierten technischen Erfolgsstrategien im sich schnell verändernden Marktumfeld nicht mehr funktioniert, müssen sie sich neuen, sogenannten quantitativen Handelsstrategien gegenüber öffnen. Manager reagieren darauf mit deutlich mehr Research, kontinuierlicher Verbesserung und Ausweitung ihrer Strategieteams.

Je rascher, desto profitabler

Der Trend läuft Richtung multiple Modelle, Kombination verschiedener Modelle, Veränderung einflussgebender Parameter sowie blitzschnelle Berechnung aller Komponenten und ebenso rasche Umsetzung. „Die schnellsten Handelsstrategien sparen Millisekunden und betrachten nur die Lichtgeschwindigkeit (= Geschwindigkeit des elektromagnetischen Signals) als Obergrenze“, sagt Felix Gasser (49), Leiter für Managed Futures bei Man Investments. Das von Man verwaltete Vermögen hat Ende 2007 fast 72 MrdUSD betragen. „Der Privatanleger hat heutzutage noch den Luxus, sich Zeit lassen und Verluste hinnehmen zu können. Er muss sich auch nicht allzu selbstkritische Ziele setzen, der Profi aber muss gerade das. Mit diesen kann ein privater Anleger heute nicht mehr mithalten. Es ist für ihn schwierig, die Strategien der Profis nachzuvollziehen, aber er kann sich trotzdem intelligent und ertragsorientiert verhalten. Das tagtägliche Handeln auf den Kapitalmärkten ist ein Business für Profis geworden; auf diesem Gebiet ist der private Investor so gut wie nicht mehr handlungs- und wettbewerbsfähig. Als Profi würde ich selbst auch nicht von daheim aus privat Futures handeln“, erklärte Gasser gegenüber dem Börsen-Kurier.

Was ist jetzt anders?

„Wenn sich das Marktverhalten aus politischen Gründen oder, derzeit besonders aktuell, durch Klimaveränderung ändert, dann müssen die Handelsstrategien darauf reagieren.“ Gasser beschreibt an einem Beispiel, warum Handelsstrategien der achtziger und neunziger Jahre nicht mehr profitabel sind und warum sich Fondsmanager zur Zeit anders verhalten, um wieder profitabel zu werden. „Wir haben ein Breakout-System, ein einfaches Handelssystem, gehabt, das die Turtles in den achtziger Jahren verwendeten und damals auf den Parameter mit 55 Tagen abgestellt haben. Wenn man nach 55 Tagen ein neues Preishoch hatte, hat man gekauft, bei einem Preistief nach 55 Tagen hat man verkauft. Den Zeitparameter als Variable im System könnte man willkürlich wählen, z. B. 10 bis 150 Tage. Wir haben das für die letzten 10 Jahre probiert und erkannt, dass dieses System nur in wenigen Bereichen, z. B. 30 und 130 Tage, profitabel ist; das ist instabil. Kombiniert man jedoch mehrere Modelle miteinander, erhält man einen stabileren Return.“ Die Schlussfolgerung: „Viele Strategien miteinander kombiniert und Parameter gestreut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, profitabel zu bleiben.“

Fundamentalfaktoren

Wie verhält es sich auf der fundamentalen Seite? Auch die Korrelation volkswirtschaftlicher Richtgrößen, wie Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Inflation oder Währung, sind zueinander instabil und nicht robust, sagt Gasser. Wenn man diese Größen als Input für ein Handelssystem verwende, werde es über längere Wirtschaftszyklen hinweg nicht profitabel sein. Daher verwende man Multifaktormodelle und suche je Zyklus nach sogenannten Treibern eines bestimmten Zyklus. „Zur Zeit ist ganz typisch, dass viel mehr auf Öl, Energie Gold oder auf Wachstum in China geachtet wird als vor 10 Jahren. Daher werden diese Faktoren in den Modellen temporär übergewichtet.“ Die Asset Allocation von Man Investments konzentriere sich derzeit vor allen auf Shortterm- und Long-term-Zinsen, Commodities und den USD. Gasser: „Wenn unsere Manager diese Faktoren betrachten, sehen sie, dass sich das Umfeld dynamisch verändert. Daher teilen sie nicht jedem Sektor z. B. 20 % zu - eine optimale Diversifikation -, sondern sie versuchen zunehmend, jene Sektoren oder sogar individuelle Märkte, die aktiver sind und mehr Momentum haben, überzugewichten und davon zu profitieren. Aktuell sind unsere Händler mehr in Commodities und in Anleihen exposed, die gegenüber Aktien, die derzeit korrigieren, übergewichtet werden.“

Elektronisches Trading

Die Fonds-Manager verlassen sich mehr und mehr auf vollautomatische, computergetriebene Handelssysteme. Das hat auch auf die Ausführungskosten der Strategien Auswirkungen. „Je billiger das wird, um so schneller kann die Strategie handeln.“ Gasser kommt wieder aufs Beispiel des einfachen Breakout-Systems zurück. „Wenn wir das System fragen, mit welcher Geschwindigkeit, also mit welcher Zahl von Tagen ist es in den letzten 10 Jahren am profitabelsten gewesen, und wir nehmen eine Handelskommission in der Größenordnung von 100 USD (Kauf und Verkauf zu je 50 USD), dann sehen wir, dass das Optimum 115 Tage sind. Das wäre das Pendant zu den vorhin erwähnten 55 Tagen von früher. Wenn wir als Kosten aber Null einsetzen und das Modell optimieren, erhalten wir die Antwort, 75 Tage sind optimal. Daraus lernen wir: Je billiger die Ausführung durchs elektronische Trading, desto höher die Handelsgeschwindigkeit. Das führt zum Trend, den wir sehen: Wir gehen ins sogenannte hochfrequente Trading; der Handel wird geschwinder. Unsere Manager schätzen die Handelskosten in jedem Markt; wenn diese höher sind, handeln sie einfach langsamer.“

Wo bleibt der Mensch?

Kann der „gesunde Menschenverstand“ eingreifen, wenn das System verrückt spielen sollte? Gasser verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, dass der Menschenverstand nicht ganz zuverlässig ist. „Man kann messen, in welchen Hirnregionen einschlägige Entscheidungen fallen. Es zeigt sich, dass das System komplex ist, ein Gemisch rationaler Abwägungen, Gedächtnisleistung und emotionaler Regungen zustandekommt. Das Gedächtnis kann irreführend sein, weil Lücken automatisch gefüllt werden; das macht das Gehirn so effizient, dass wir nicht einmal wissen, welche Lücken wie gefüllt wurden, um Kontinuität zu schaffen. Dazu kommt das breite Gefühlsspektrum: Börsehändler agieren live am Floor anders als Händler im Büro vor dem Computer. Es gibt einen starken Herdentrieb: Wenn alle um uns herum verkaufen, werden wir automatisch mitmachen. Es gibt auch kuriose Situationen, in welchen wir einen Gerechtigkeitssinn entwickeln und versuchen, einen Handel nur deswegen auszuschlagen, weil wir denken, wir seien ungerecht behandelt worden. Wenn man das alles zusammenfasst, wird die menschliche Reaktion von außen betrachtet situationsgetrieben und willkürlich. Das umgeht man, indem man die Strategien immer mehr systematisiert und auf dem Computer vorprogrammiert.“
Ernst A. Swietly

Was sind Managed Futures?

Managed Futures sind kommerzielle Anlageprodukte auf Basis von Futures-Kontrakten, die aktiv von Commodity Trading Advisors (CTAs) verwaltet werden und von steigenden als auch fallenden Kursen profitieren können. Entscheidungen treffen vollautomatische Computerhandelssysteme (= Trendfolgesysteme), die anhand objektiver Regeln Preisbewegungen analysieren, auswerten und selbständig Kauf- und Verkaufssignale generieren. Dieser systematische Ablauf ermöglicht streng disziplinierte Handelsentscheidungen ohne emotionalen Einfluss sowie eine Strategie, die auf Preisbewegungen reagiert. Managed Futures Fonds eignen sich zur Beimischung. In klassischen Portfolios aus Renten- und Aktienfonds erhöhen sie den Ertrag und reduzieren das Risiko. Sie weisen geringe bis Null Korrelation mit den Referenzmärkten auf, sie entwikkeln sich also unabhängig vom Anleihen- bzw. Aktienmarkt. Managed Futures zählen zu den Hedge-Fonds. Der erste Managed Futures Fonds wurde 1949 in den USA aufgelegt. Einen Boom erlebt die Branche seit den siebziger Jahren, als an den Terminbörsen neben Rohstoff- zunehmend Finanzkontrakte auf Zinsen, Währungen und Aktienindizes verfügbar wurden und nahezu jeder Finanzmarkt auch in Form von Futures gehandelt werden kann.









 
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